Minsk – Mir – Novogrudok - Lida – Grodno – Niesvizh – Minsk | Dauer: 8 Tage/ 7 Naechte
- - Stadtrundfahrt durch Minsk
- Mir
- Novogrudok
- Lida
- Stadtrundfahrt durch Grodno
- Ruzani, Kossovo, Slonim
- Neswish
| TAG 1. |
Ankunft in Minsk. Treffen im Flughafen. Transfer zum Hotel.
Abendessen (Nationale Kueche).
Freizeit
| TAG 2. |
Frühstück im Hotel.
Stadtrundfahrt durch Minsk. Besichtigung des historischen Stadtzentrums: pr-t Nesawisimosti, der Platz der Unabhängigkeit mit dem Regierungshaus, die Rote Kirche der Heiligen Simon und Alena, der Siegesplatz, der Janka-Kupala-Park – der große belarussische Dichter, die Träneninsel, der Vorort Troitskoje Predmestje, die Kathedrale, das Rathaus, der Stadtteil Werchnij Gorod, die National Bibliothek. Besuch im Nationalkunstmuseum(Liebhaber der Kunst, der Bildhauerei und der Malerei können hier interessante Schaustücke finden. Hier sind 14 000 Meisterwerke von belarussischen, russischen und ausländischen Malern, darunter die von weltweit berühmten Pen, Belynizki-Birulja, Kudrewitsch, Schischkin, Serow, Sawrasow, Kanowa, ausgestellt.)
Mittagessen (Restaurant mit der nationale Kueche)
Freizeit.
Abendessen.
| TAG 3. |
Frühstück im Hotel.
Abreise nach Mir.
Der Ort Mir liegt 70 km südwestlich von Minsk entfernt. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1395. Die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist ein Schloss, das im 16./17.Jh. für den Fürsten Jurij Iljinitsch im Stil der weissrussischen Steingotik errichtet wurde. Gewaltig und unbezwingbar war das Schloss Jahrhunderte lang Symbol der Kraft und der Macht. Bauliche Veränderungen im Renaissance- und Barockstil, Zerstörungen aus dem russisch-polnischen, Nordischen und Napoleonischen Krieg, Fremdnutzungen während der Sowjetzeit liessen ihre Spuren hinter. Die umfassenden Restaurierungsarbeiten werden von UNESCO finanziert, die im Jahre 2001 das Schloss in die Liste des kultur-historischen Welterbes mitaufgenommen hat. In einem der Türme ist eine Ausstellung zu sehen, die von der Geschichte des Wehrschlosses und der Schlossherren berichtet. Um das Schloss erstreckt sich ein Landschaftspark angelegt Ende des 19.Jh. mit vielen exotischen Bäumen, einem Teich und einer malerischen Insel. In der Parkanlage steht eine kleine Kapelle erbaut im Jahre 1904 als Grabstätte der Fürsten Swjatopolk-Mirski. Die Aussenwand der Kapelle ist mit einem Christi-Mosaikbild geschmückt.
Abreise nach Novogrudok.
Eine der ältesten Städte Weissrusslands: erste schriftliche Erwähnung im Jahre 1044. Seit 1253 während einiger Jahrzehnte Hauptstadt des Grossfürstentums Litauen. Im 16.Jh. Zentrum der gleichnamigen Wojewodschaft.
Schon im 12.Jh. bestand Nowogrudok aus einer Festung auf dem Schlosshügel, einer befestigten Anlage auf der benachbarten Anhöhe, dem sogenannten kleinen Schloss, und einer Vorstadt. Als Residenz der Fürsten des Grossfurstentums Litauen entwickelte sich es zu einem bedeutenden Handelsplatz und Handwerkerzentrum. Wahrzeichen der Stadt war und ist das alte Schloss, dass abschnittsweise vom 13. bis 16.Jh. erbaut wurde und von dem noch die Überreste zweier Türme gespensterhaft über der Stadt emporragen. Die Schlosswände waren aus grossformatigen Ziegeln gemauert, der Zwischenraum war mit Bruchstein gefüllt. Selbst die wenigen Überreste erwecken noch den Eindruck der Grösse der Festung, die bis 1710, als sie von Schweden niedergebrannt wurde, der Verteidigung diente. Das Schloss ist heute Denkmal der belarussischen Wehrbaukunst.
Abreise nach Lida.
Lida ist eine Stadt im Nordwesten Weißrusslands. Sie liegt 120 Kilometer von der polnischen und 40 Kilometer von litauischen Grenze entfernt. Die Stadt wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Lida besitzt ein Heimatmuseum. Das Wehrschloß Lida wurde 1323—1325 vom Fürsten Gediminom gebaut und war mehrere Jahrhunderte hindurch eine der mächtigsten Zitadelle der Belarus. Derzeit koennen Sie an der Rekonstruktion „der Jagayla’s Hochzeit“ teilnehmen. Die Animation besteht aus der Darbietung der Volkgruppe, Ritterturnier, Feuerschou, Mittag-/Abendessen in altbelarussischen Stil. Die ganze Handlung findet in Waenden des Schlosses statt.
Mittagessen in Lida.
Besuch das Lida Schoss (Rekonstruktion „der Jagayla’s Hochzeit“).
| TAG 4. |
Frühstück im Hotel.
Abreise nach Grodno.
Stadtrundfahrt durch Grodno.
Stadt von Gotteshäusern, Schlössern und königlichen Palästen. Wegen ihres bewunderswerten architektonischen Aussehens wurde Grodno im 16.Jh. in die kölnische Braun-Enzyklopädie als eine der schönsten Städte Europas mitaufgenommen. Eine befestigte Siedlung am Zusammenfluss des Neman und der Gorodnitschanka war im 10./11.Jh. gegründet. Bauwerke:
Altes Schloss, Neues Schloss (Das Neue Schloss zu Grodno, auch Königliche Palais zu Grodno genannt, wurde von 1737 bis 1742 auf Geheiß König Augusts III. als Tagungsort für den polnisch-litauischen Reichstag (Sejm) erbaut. 254 Meter hoher Sendeturm, St.Francis Xavier Kathedrale, St. Boris u. Gleb (Kalozha) Kirche. Die Altstadt von Grodno sowie die St. Boris u. Gleb Kirche aus dem 12. Jahrhundert werden in die UNESCO-Welterbe Liste aufgenommen.
Alle zwei Jahre wird hier das internationale Festival von Nationalkulturen veranstaltet.
Mittagessen.
Freizeit.
Abendessen.
| TAG 5. |
Frühstück im Hotel.
Abreise nach Slonim (durch Ruzany/Kossovo (Puslovsky Schoss)).
Slonim liegt am Fluss Schtschara. Erstmals urkundlich im Jahre 1252 erwähnt. Im Holzschloss, das im Jahre 1520 gebaut wurde, tagte regelmässig von 1631 bis 1685 der Sejm (Reichstag) des Grossfürstentums Litauen. Ende des 18.Jh. wurde an seiner Stelle ein Steinschloss gebaut, wo es einen Saal, mehr als 100 Zimmer, eine Reitbahn, ein Gewächshaus und eine Druckerei gab. In der fürstlichen Druckerei wurden Bücher und Noten gedruckt. Europaweit bekannt war auch das Theather des Fürsten Oginskij: in Slonim arbeiteten professionelle Sänger, Schauspieler, ein Ballett und ein Leibeigenenchor. Eine Kapelle aus leibeigenen Musikern spielte die von Oginskij komponiierten Stücke. Seit der Mitte des 16.Jh. siedelten Juden in Slonim. Während der Okkupation des Weltkriegs vernichteten die Nazis die sämtliche jüdische Bevölkerung von Slonim.
Abendessen.
TAG 6.
Frühstück im Hotel.
Ruckreise nach Minsk (durch Neswish)
Die Kreisstadt Neswish liegt 110 km südwestlich von Minsk entfernt. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1223. Die Schloss- und Parkanlage von Neswish wurde 1583 vom Fürsten Radsiwil Sirotka angelegt. Das Schloss wurde in mehreren Etappen errichtet, das in den verschiedenen Baustilen seinen Ausdruck fand. Besonders üppig ist der grosse Giebel mit dem Wappen geschmückt. Der Innenraum hatte zwölf Säle und eine grosse Anzahl an Räumen, die durch Holzschnitzereien, Stuck, Malereien und elegante Kamine reich ausgestattet waren. Im Schlosspark herrschten einheimische Gewächse vor, aber es waren auch Exoten zu finden. Die Schloss- und Parkanlage steht unter dem UNESCO-Schutz.
Mittagessen in Neswish
Ankunft in Minsk.
Freizeit.
TAG 7.
Frühstück im Hotel.
Freizeit.
Transfer zum Flughafen bzw. Bahnhof.







