Im Zeichen von Kulture

Minsk - Vitebsk - Polotsk - Disna - Minsk | Dauer: 5 Tage/ 4 Naecte

Im Zeichen von Kulture - Minsk
  • - Stadtrundfahrt durch Minsk
    - Das Nationalkunstmuseum
    - Gedenkstätte Chatyn
    - Haus von Marc Schagal und Art Center
    - Stadtrundfahrt durch Polozk

TAG 1.

Ankunft in Minsk. Treffen im Flughafen. Transfer zum Hotel.
Stadtrundfahrt durch Minsk. Besichtigung des historischen Stadtzentrums: pr-t Nesawisimosti, der Platz der Unabhängigkeit mit dem Regierungshaus, die Rote Kirche der Heiligen Simon und Alena, der Siegesplatz, der Janka-Kupala-Park – der große belarussische Dichter, die Träneninsel, der Vorort Troitskoje Predmestje, die Kathedrale, das Rathaus, der Stadtteil Werchnij Gorod, die National Bibliothek. Besuch im Nationalkunstmuseum(Liebhaber der Kunst, der Bildhauerei und der Malerei können hier interessante Schaustücke finden. Hier sind 14 000 Meisterwerke von belarussischen, russischen und ausländischen Malern, darunter die von weltweit berühmten Pen, Belynizki-Birulja, Kudrewitsch, Schischkin, Serow, Sawrasow, Kanowa, ausgestellt.)
Abendessen (National Kueche).
Abendskulturprogramm (Opern- und Balletthaus, Lustspieltheter, Zirkus u.a.)

 

TAG 2.

Frühstück im Hotel.

Ausflug zur Gedenkstätte Chatyn – Mahnmahl an die Opfer des Krieges 1941-1945.
(Gedenkstätte Chatyn (60 km nordöstlich von Minsk). Am 22.März 1943 brannten die SS-Leute 26 Häuser des Dorfes Chatyn mit 156 Einwohnern darunter 76 Kindern nieder. Nur ein Mann und drei Kinder konnten sich retten. Die Gedenkstätte wurde am 5.Juli 1969 eingeweiht. Am Beginn der Gedenkstätte steht das Standbild des Dorfschmiedes Josef Kaminski, der als einziger Erwachsener das Massaker überlebte, mit seinem toten Sohn in den Armen. Von der Scheune, wo die Dörfler bei lebendigem Leibe verbrannt wurden, führt ein Pfad zum Massengrab, wo sie alle beigesetzt sind. Anstelle der früheren 26 Häuser stehen heute nur Fundamente mit Schornsteinen und Glocken obendrauf, die jede halbe Minute läuten. An den Schornsteinen sind Gedenktafeln mit den Namen der dort gewohnten Menschen angebracht. Das Schicksal von Chatyn teilten 186 andere belarussische Dörfer, die für immer von der Landkarte verschwunden sind. Daran erinnert ein Friedhof der Dörfer.)

Ausflug nach Polozk. Polazk ist die älteste Stadt Weißrusslands. Polozk wurde erstmals im Jahre 862 urkundlich erwähnt. In Polozk wohnten und wirkten viele berühmten Persönlichkeiten: Eufrosinia Polozkaja im 12.Jh. (Aufklärerin und Gründerin des gleichnamigen Klosters, die heiliggesprochen wurde), Franzisk Skorina im 16.Jh. (Gelehrter und Aufklärer, erster belarussischer Buchdrucker, Übersetzer ins Weisssrussische des Alten Testaments), Simeon Polozki im 17.Jh. (Prediger, Theologe und Philisoph, belarussischer und russischer Schriftsteller, Hofpoet des russischen Zaren Alexej Michajlowitsch). Hier sehen Sie viele Sehenswuerdigkeiten:
Die Sophienkathedrale (1044 - 1066), die ihre Parallelen in den Sophienkathedralen von Kiew und Nowgorod (und letzten Endes in der Hagia Sophia von Konstantinopel) hatte, unterstreicht den herrschaftlichen Anspruch der Fürsten von Polazk. Das mittelalterliche Gebäude wurde allerdings im 18. Jahrhundert durch eine Barockkirche ersetzt. Das St.-Euphrosyne-Kloster enthält noch Bauteile des 12. Jahrhunderts, aber auch eine große neobyzantinische Kathedrale des Architekten Konstantin Thon. Ehemals bestanden in Polazk auch die Jesuitenkirche und die römisch-katholische Nikolaus-Kathedrale. In der Stadt ist das historisch-kulturelle Museenkomplex ansässig, dem folgende Museen angehören: Das landeskundliche Museum Polazk, das Museum für Buchdruckkunst, die als Museum fungierende Simeon-Polazki-Bibliothek, das Museum für traditionelle Webkunst der Paazerje-Region, das Museum für Kriegsruhm, das Museum für die Architekturgeschichte der Sophienkathedrale, das Kindermuseum, das Haus von Peter I. Im September 2003 wurde im Zuge der Zehnten "Tage der weißrussischen Literatur ein Denkmal für den weißrussischen Buchstaben Ў enthüllt, der in keinem anderen kyrillischen Alphabet vorkommt.

Abendessen in Polozk.

Abfahrt nach Vitebsk.

 

 

 

 

TAG 3.

Frühstück im Hotel.

Stadtrundfahrt durch Witebsk. (Wie viele anderen Städte Osteuropas entstand Witebsk am Zusammenfluss zweier Flüsse: der Westlichen Düna und der Witba, erstmals in einer Chronik aus dem Jahre 974 erwähnt. Das heutige Witebsk ist nicht nur das Gebietszentrum, sondern auch die Kulturhauptstadt Weissrusslands. Hier schufen ihre Kunstwerke Marc Chagall, Jehuda Pen, Iwan Puni, El Lisizki, Kasimir Malewitsch u.a. In Witebsk werden bedeutende internationale Festspiele veranstaltet: Festival der Künste “Slawischer Bazar” (zweite Hälfte Juli), das seit 1992 jährlich stattfindet und an dem viele Musikgruppen und Künstler Weißrusslands, der Ukraine, Russlands und der baltischen Staaten teilnehmen; internationale Chagall-Tage (zum Geburtstag des Malers am 7.Juli), Solertinski-Musikfestival (erste Dekade Dezember), internationales Festival der modernen Choreographie (Ende November-Anfang Dezember).
Sehenswert in der Stadt sind das Rathaus aus dem Jahre 1775, die Kasaner Kirche von 1760 und die Maria-Verkündigungs-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Wenige Kilometer außerhalb der Stadt liegt die Repin-Datscha, das dreistöckige Sommerhaus des bekannten russischen Malers Ilja Repin, in dem viele seiner Gemälde entstanden). Besuch des Hauses von Marc Schagal (Elternhaus, wo Chagall seine Jugendjahre verbrachte. Das Museum wurde 1997 eröffnet. Hier sind vertreten Gebrauchsgegenstände des 19. bis 20.Jh. , Kopien von Archivdokumenten und Werken des Malers, die über die Lebensjahre Chagalls und seiner Eltern in Witebsk informieren).
Mittagessen. 

Besuch Art Centre von Marc Schagal (Im Jahre 1992 eröffnet. Im Kunstzentrum auf einer Fläche von 114 m² werden ständig Ausstellungen der Werke von Chagall veranstaltet. Alljährlich finden hier die Internationalen Chagall-Tage statt. In Magazinen werden ca. 300 Graphiken des Malers aufbewahrt: Lithographien, Xylographien, Radierungen, Aquatinta). Freizeit fuer den Kauf die Bilder.
Besuch der Künstleratelie von beruhmten belarussischen Bildhauer V.Moguchij (Schöpfer von Chagall Denkmal).

Abreise nach dem Bauerhof. Treffen mit den Lokalmenschen.

Abendessen im Baerhof (Nationale Kueche und Trachtengruppe)

 

TAG 4.

Frühstück im Hotel.

Ausflug nach Disna (die kleinste Stadt in Belarus). Treffen mit Bürgermeister und Lokalmenschen. Bekanntschaft mit nationalen Traditionen. Mittagessen in Disna (Nationale Kueche). Besuch des Markts (Volksgewerbe).
Flößung in „Faehre“.

Kurzes Besuch nach Glubokoje (geographsches Zentrum von Europa).

Ruchfahrt nach Minsk. 

 

 

TAG 5.

Frühstück im Hotel.
Freizeit. 
Transfer zum Flughafen bzw. Bahnhof.