Lichtstelle in die Vergangenheit und das Gegenwart

Minsk – Stalin Linie – Dudutky - Khatyn – Polotsk – Vitebsk – Shklov – Mogilev – Minsk | Dauer: 7 Tage/ 6 Naechte

St. Sofia Cathidral mit Organconcert
Dudutki - Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik
Troezkoye Vorort- Minsk
Vitebsk - Belarus
Mogilev  - Belarus
  • - Stadtrundfahrt durch Minsk
    - Historisch-kulturelles Komplex "Stalin-Linie"
    - Dudutki - Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik
    - Gedenkstätte Chatyn
    - Stadtrundfahrt durch Polozk
    - Stadtrundfahrt durch Vitebsk
TAG 1.

Ankunft in Minsk. Treffen im Flughafen. Transfer zum Hotel.
Abendessen.
Freizeit 

TAG  2.

Frühstück im Hotel.

Stadtrundfahrt durch Minsk. Besichtigung des historischen Stadtzentrums: pr-t Nesawisimosti, der Platz der Unabhängigkeit mit dem Regierungshaus, die Rote Kirche der Heiligen Simon und Alena, der Siegesplatz, der Janka-Kupala-Park – der große belarussische Dichter, die Träneninsel, der Vorort Troitskoje Predmestje, die Kathedrale, das Rathaus, der Stadtteil Werchnij Gorod, die National Bibliothek. 

Mittagessen. 

Bezuch das historisches und kulturelles Komplex „Stalin-Linie“. Die Stalin-Linie war eine Verteidigungslinie, die ab 1929 an den Westgrenzen der damaligen UdSSR errichtet wurde. Sie bestand aus einer Vielzahl von Betonbunkern, welche über leichte sowie schwere Bewaffnung verfügten. Sie erstreckte sich über die gesamte Westgrenze.

Hier sehen Sie die Exposition von die schwere Artillerie des Zweite Weltkriegs und moderne Zeit: Kampfpanzer, Militärflugzeuge, Hubschrauber, Raketen u.a.

Freizeit (nach dem Wunsch - Abendskulturprogramm (Opern- und Balletthaus, Lustspieltheter, Zirkus u.a.)

Abendessen

TAG 3.

Frühstück im Hotel.

Abreise nach Dudutki.
Das Privatmuseum Dudutki gegründet im Jahre 1993 auf einer Fläche von 160 ha. Der Besucher kann hier in die Atmosphäre der weissrussischen Provinz des 19.Jh. untertauchen, sich mit der Dorflebensweise vertraut machen, den Sinn von Volksbräuchen und die Geheimnisse von altertümlichen Gewerben nicht nur als Betrachter sondern auch als aktiver Teilnehmer begreifen. Es werden besichtigt: funktionierende Windmühle mit Müllersbewirtung; eine Schnapsbrenerei mit Verkostung des Selbstgebrannten mit Gurke und Honig; eine Töpferei mit dem Töpfer an der Drehscheibe und keramischen Erzeugnissen; eine Schmiede des 19.Jh., wo der Schmied Ihnen für eine kurze Zeit seinen Arbeitsplatz macht; eine Tischlerei; eine Bäckerei, wo Sie hausgemachte Brot, Käseund Butter kosten können; das Museum von wiederhergestellten PKWs Willy's, VW-Käfer, Horch, Hanomag, Tschaika, ZIM, Moskwitsch, Amphibienfahrzeug; ethnographische Galerie mit der Ausstellung von Alltagsgebrauchsgegenständen des 18. bis Anfang des 20.Jh.; der Wasserpark des 19.Jh. auf dem Ptitsch; ein Pferdestall mit Orel-Trabgängern, einem Pony und einem Esel; eine Farm mit Rassetieren

Mittagessen in Dududtki.

Ruckreise nach Minsk.
Freizeit.
Abendessen mit Schowprogramme.

TAG 4.

Frühstück im Hotel.

Abfahrt nach Polozk (durch Chatyn)
Gedenkstätte Chatyn – Mahnmahl an die Opfer des Krieges 1941-1945.
(Gedenkstätte Chatyn (60 km nordöstlich von Minsk). Am 22.März 1943 brannten die SS-Leute 26 Häuser des Dorfes Chatyn mit 156 Einwohnern darunter 76 Kindern nieder. Nur ein Mann und drei Kinder konnten sich retten. Die Gedenkstätte wurde am 5.Juli 1969 eingeweiht. Am Beginn der Gedenkstätte steht das Standbild des Dorfschmiedes Josef Kaminski, der als einziger Erwachsener das Massaker überlebte, mit seinem toten Sohn in den Armen. Von der Scheune, wo die Dörfler bei lebendigem Leibe verbrannt wurden, führt ein Pfad zum Massengrab, wo sie alle beigesetzt sind. Anstelle der früheren 26 Häuser stehen heute nur Fundamente mit Schornsteinen und Glocken obendrauf, die jede halbe Minute läuten. An den Schornsteinen sind Gedenktafeln mit den Namen der dort gewohnten Menschen angebracht. Das Schicksal von Chatyn teilten 186 andere belarussische Dörfer, die für immer von der Landkarte verschwunden sind. Daran erinnert ein Friedhof der Dörfer.)

Ankunft nach Polozk.
Mittagessen.
Stadtrundfahrt durch Polozk. Polazk ist die älteste Stadt Weißrusslands. Polozk wurde erstmals im Jahre 862 urkundlich erwähnt. In Polozk wohnten und wirkten viele berühmten Persönlichkeiten: Eufrosinia Polozkaja im 12.Jh. (Aufklärerin und Gründerin des gleichnamigen Klosters, die heiliggesprochen wurde), Franzisk Skorina im 16.Jh. (Gelehrter und Aufklärer, erster belarussischer Buchdrucker, Übersetzer ins Weisssrussische des Alten Testaments), Simeon Polozki im 17.Jh. (Prediger, Theologe und Philisoph, belarussischer und russischer Schriftsteller, Hofpoet des russischen Zaren Alexej Michajlowitsch). Hier sehen Sie viele Sehenswuerdigkeiten:
Die Sophienkathedrale (1044 - 1066), die ihre Parallelen in den Sophienkathedralen von Kiew und Nowgorod (und letzten Endes in der Hagia Sophia von Konstantinopel) hatte, unterstreicht den herrschaftlichen Anspruch der Fürsten von Polazk. Das mittelalterliche Gebäude wurde allerdings im 18. Jahrhundert durch eine Barockkirche ersetzt. Das St.-Euphrosyne-Kloster enthält noch Bauteile des 12. Jahrhunderts, aber auch eine große neobyzantinische Kathedrale des Architekten Konstantin Thon. Ehemals bestanden in Polazk auch die Jesuitenkirche und die römisch-katholische Nikolaus-Kathedrale. In der Stadt ist das historisch-kulturelle Museenkomplex ansässig, dem folgende Museen angehören: Das landeskundliche Museum Polazk, das Museum für Buchdruckkunst, die als Museum fungierende Simeon-Polazki-Bibliothek, das Museum für traditionelle Webkunst der Paazerje-Region, das Museum für Kriegsruhm, das Museum für die Architekturgeschichte der Sophienkathedrale, das Kindermuseum, das Haus von Peter I. Im September 2003 wurde im Zuge der Zehnten "Tage der weißrussischen Literatur ein Denkmal für den weißrussischen Buchstaben Ў enthüllt, der in keinem anderen kyrillischen Alphabet vorkommt.

Abreise nach Vitebsk.
Abendessen im Hotel (Vitebsk)

 

TAG 5.

Frühstück im Hotel.

Stadtrundfahrt durch Vitebsk.

Stadtrundfahrt durch Witebsk. (Wie viele anderen Städte Osteuropas entstand Witebsk am Zusammenfluss zweier Flüsse: der Westlichen Düna und der Witba, erstmals in einer Chronik aus dem Jahre 974 erwähnt. Das heutige Witebsk ist nicht nur das Gebietszentrum, sondern auch die Kulturhauptstadt Weissrusslands. Hier schufen ihre Kunstwerke Marc Chagall, Jehuda Pen, Iwan Puni, El Lisizki, Kasimir Malewitsch u.a. In Witebsk werden bedeutende internationale Festspiele veranstaltet: Festival der Künste “Slawischer Bazar” (zweite Hälfte Juli), das seit 1992 jährlich stattfindet und an dem viele Musikgruppen und Künstler Weißrusslands, der Ukraine, Russlands und der baltischen Staaten teilnehmen; internationale Chagall-Tage (zum Geburtstag des Malers am 7.Juli), Solertinski-Musikfestival (erste Dekade Dezember), internationales Festival der modernen Choreographie (Ende November-Anfang Dezember).
Sehenswert in der Stadt sind das Rathaus aus dem Jahre 1775, die Kasaner Kirche von 1760 und die Maria-Verkündigungs-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Wenige Kilometer außerhalb der Stadt liegt die Repin-Datscha, das dreistöckige Sommerhaus des bekannten russischen Malers Ilja Repin, in dem viele seiner Gemälde entstanden). Besuch des Hauses von Marc Schagal (Elternhaus, wo Chagall seine Jugendjahre verbrachte. Das Museum wurde 1997 eröffnet. Hier sind vertreten Gebrauchsgegenstände des 19. bis 20.Jh. , Kopien von Archivdokumenten und Werken des Malers, die über die Lebensjahre Chagalls und seiner Eltern in Witebsk informieren).Besuch Art Centre von Marc Schagal (Im Jahre 1992 eröffnet. Im Kunstzentrum auf einer Fläche von 114 m² werden ständig Ausstellungen der Werke von Chagall veranstaltet. Alljährlich finden hier die Internationalen Chagall-Tage statt. In Magazinen werden ca. 300 Graphiken des Malers aufbewahrt: Lithographien, Xylographien, Radierungen, Aquatinta). Freizeit fuer den Kauf die Bilder.

Abendessen

 

TAG 6.

Frühstück im Hotel.

Ruckreise nach Minsk.
Nach dem Weg besuchen die Touristen Mogilev.

Mogilew ist eine Stadt in Weißrussland im Osten des Landes nahe der Grenze zu Russland am Dnepr gelegen. Sie ist Sitz der Verwaltung des Bezirkes (Woblasz) Mogilev, Industriestadt (Maschinenbau, Chemiefaser-, Leicht-, Nahrungsmittelindustrie), Eisenbahnknoten, Hafenstadt und kultureller Mittelpunkt des Gebietes mit Hochschulen, Theater und Baudenkmälern.
Im Jahre 1267 ist der Ort zum ersten mal erwähnt worden.
In Mahiljou studierte an der dortigen landwirtschaftlichen Hochschule auch der weißrussische Präsident Aljaksandr Lukaschenka.
Mittagessen in Mogilev.

Freizeit.

Abendessen in Hotel (Minsk)

TAG  7.

Frühstück im Hotel.
Freizeit. 
Transfer zum Flughafen bzw. Bahnhof.