Shirowitschi - Slonim
Shirowitschi

Bezuch der Stadt Slonim und den Kloster im Dorf Shirowitschi.
Slonim liegt am Fluss Schtschara. Erstmals urkundlich im Jahre 1252 erwähnt. Im Holzschloss, das im Jahre 1520 gebaut wurde, tagte regelmässig von 1631 bis 1685 der Sejm (Reichstag) des Grossfürstentums Litauen. Ende des 18.Jh. wurde an seiner Stelle ein Steinschloss gebaut, wo es einen Saal, mehr als 100 Zimmer, eine Reitbahn, ein Gewächshaus und eine Druckerei gab. In der fürstlichen Druckerei wurden Bücher und Noten gedruckt. Europaweit bekannt war auch das Theather des Fürsten Oginskij: in Slonim arbeiteten professionelle Sänger, Schauspieler, ein Ballett und ein Leibeigenenchor. Eine Kapelle aus leibeigenen Musikern spielte die von Oginskij komponiierten Stücke. Seit der Mitte des 16.Jh. siedelten Juden in Slonim. Während der Okkupation des Weltkriegs vernichteten die Nazis die sämtliche jüdische Bevölkerung von Slonim.

Dorf Shirowitschi bekannt nach dem gleichnamigen Kloster. Im Frühjahr 1494 entdeckten die Hirten des Bojaren Soltan auf einem Wildbirnbaum eine kleine Ikone der Gottesmutter mit dem Kind, die den Heiligenschein ausstrahlte. Derzeit befindet sich die Ikone in der Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale in Shirowitschi. Gründete man beim Kloster einen theologischen Lehrgang und im Jahre 1827 ein geistliches Seminar. Das Kloster war das erste geistliche Zentrum Westrusslands für Wiederaufnahme des orthodoxen Gottesdienstes.