Zum Vaterchen Frost

Minsk –Mir – Brest – Belovezhskaya Pushcha – Niesvizh – Minsk | Dauer: 7 Tage/ 6 Naechte

Residence von Vaterchen Frost in Belovezhskaya Pushcha
Zubr -Belarus
Dudutki - Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik
Dudutki - Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik
Minsk - Belarus
die Brester Festung - Belarus
  • - Stadtrundfahrt durch Minsk
    - Mir
    - Stadtrundfahrt durch Brest
    - Neswish
    - Dudutki - Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik
TAG 1.

Ankunft in Minsk. Treffen im Flughafen. Transfer zum Hotel.

Stadtrundfahrt durch Minsk. Besichtigung des historischen Stadtzentrums: pr-t Nesawisimosti, der Platz der Unabhängigkeit mit dem Regierungshaus, die Rote Kirche der Heiligen Simon und Alena, der Siegesplatz, der Janka-Kupala-Park – der große belarussische Dichter, die Träneninsel, der Vorort Troitskoje Predmestje, die Kathedrale, das Rathaus, der Stadtteil Werchnij Gorod, die National Bibliothek. 

Abendessen (Restaurant mit der nationale Kueche)

 

TAG 2.

 

Frühstück im Hotel.

Abreise nach Brest (durch Mir).
Der Ort Mir liegt 70 km südwestlich von Minsk entfernt. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1395. Die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist ein Schloss, das im 16./17.Jh. für den Fürsten Jurij Iljinitsch im Stil der weissrussischen Steingotik errichtet wurde. Gewaltig und unbezwingbar war das Schloss Jahrhunderte lang Symbol der Kraft und der Macht. Bauliche Veränderungen im Renaissance- und Barockstil, Zerstörungen aus dem russisch-polnischen, Nordischen und Napoleonischen Krieg, Fremdnutzungen während der Sowjetzeit liessen ihre Spuren hinter. Die umfassenden Restaurierungsarbeiten werden von UNESCO finanziert, die im Jahre 2001 das Schloss in die Liste des kultur-historischen Welterbes mitaufgenommen hat. In einem der Türme ist eine Ausstellung zu sehen, die von der Geschichte des Wehrschlosses und der Schlossherren berichtet. Um das Schloss erstreckt sich ein Landschaftspark angelegt Ende des 19.Jh. mit vielen exotischen Bäumen, einem Teich und einer malerischen Insel. In der Parkanlage steht eine kleine Kapelle erbaut im Jahre 1904 als Grabstätte der Fürsten Swjatopolk-Mirski. Die Aussenwand der Kapelle ist mit einem Christi-Mosaikbild geschmückt.

Mittagessen.

Abreise nach Brest.
Brest liegt 350 km südwestlich von Minsk an der weissrussisch-polnischen Grenze am Zusammenfluss des Muchawez und des Westlichen Bug. Seit Anfang des 18.Jh. bis in das 20.Jh. hiess die Stadt Brest-Litowsk, 1921 bis 1939 Brest am Bug und seit September 1939 schliesslich Brest. 
Brest besitzt für Weißrussland eine wichtige Verkehrsbedeutung als „Tor zum Westen“. Hier befindet sich der wichtigste Eisenbahn- und Autobahngrenzübergang nach Polen – der größte Teil des landgestützten Verkehrs von Westeuropa über Deutschland und Polen nach Weißrussland, Russland und weiter nach Zentralasien passiert die Stadt.

Freizeit.
Abendessen in Restaurant.

TAG 3.

Frühstück im Hotel.

Stadtrundfahrt durch Brest.
Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die monumentale Gedenkstätte, die an die Verteidigung der Brester Festung zu Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion im Juni 1941 erinnert. Besuch den Museen: das Museum der Verteidigung der Brester Festung (Es stellt das Zentrum der Gedenkstätte Brester Heldenfestung dar. Den Schwerpunkt bilden die Kämpfe zu Beginn des deutsch-sowjetischen Krieges 1941, denen vier Säle gewidmet sind. Die Korridore des Erdgeschosses werden für Sonderausstellungen genutzt, in einem Raum im Erdgeschoss befindet sich eine Waffenausstellung), das archäologische Museum „Bjaresze“( bietet Einblicke in die Anfänge der Stadt. Das Museumsgebäude wurde über einer mehr als 100 m² großen Ausgrabungsstätte errichtet und beherbergt so in seinem Zentrum die freigelegten hölzernen Fundamente von etwa 30 Gebäuden aus dem 13. Jahrhundert. Auf den Galerien um das Zentrum des Museums herum ist die Dauerausstellung untergebracht, in der sich weitere Grabungsfunde, erklärende Schemata und dergleichen mehr befinden.), das Museum der geretteten Kunstschätze (Sie sind Kunstgegenstände, die der weißrussische Zoll beschlagnahmte, als man versuchte, sie gesetzeswidrig außer Landes zu schaffen. Daher findet sich hier ein buntes Gemenge der verschiedensten Objekte – Ikonen des 16. Jahrhunderts, Möbel des 19. Jahrhunderts, Gemälde russischer und westeuropäischer Künstler, Silberschmiedearbeiten…).

Mittagessen.
Freizeit.
Abendessen.

 

TAG 4.

Frühstück im Hotel.

Abreise nach Belaweschskaja Puschtscha.
Nationalpark Beloweshskaja Puschtscha liegt im Südwesten Weissrusslands, 340 km von Minsk entfernt. Er wurde 1939 im historisch entstandenen Naturschutzgebiet gegründet. Die Fläche des Nationalparks beträgt etwa 90 Tausend. ha. 1992 wurde der Nationalpark nach dem UNESCO-Beschluß in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen, 1993 bekam er den Status des Biosphärenreservats und 1997 wurde ihm die Europäische Ehrenurkunde verliehen. Der Nationalpark ist eine große einzigartige Waldfläche in Europa, wo weite Urwälder mit Reliktpflanzen und -tieren, vor allem Auerochse (Wisente), erhaltengeblieben sind. Die Puschtscha wurde in der Ipatjew-Chronik 983 zum erstenmal erwähnt. Die Misch- und Laubwälder (hier sind mehr als 1000 Eichen im Alter von 300 bis 700 Jahren, 450-jahrige Eschen, 220-jahrige Kiefern, 150-jahrige Wacholder festgestellt), Wiesen und Wassersysteme erhalten sich in ihrem natürlichen Ausgangszustand. Die Pflanzen- und Tierwelt der Beloweshskaja Pustscha zeichnen sich durch eine große Vielfalt seltener Arten Wisente, Rotwild, Wölfe und Wildschweine), von Vögeln und Fischen aus. Fast alle sind sie im Naturkundemuseum von Pflanzen (Weißfichten, verschiedene Arten Eichen, Fichten, Kiefern, Hagebuchen, Eschen) und Tieren (des Nationalparks in der Stadtsiedlung Kamenjuki zu sehen. Der Nationalpark ist ein wissenschaftliches Forschungslabor im Freien, das viele Forscher aus vielen in- und ausländischen wissenschaftlichen Einrichtungen anzieht.
Besuch des Residenz von Vater Frost.

Mittagessen in Restaurant in Beloweshskaja Pustscha

Ruckreise nach Brest.

Abendessen.

 

TAG 5.

Frühstück im Hotel.

Ruckreise nach Minsk (durch Neswish)
Die Kreisstadt Neswish liegt 110 km südwestlich von Minsk entfernt. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1223. Die Schloss- und Parkanlage von Neswish wurde 1583 vom Fürsten Radsiwil Sirotka angelegt. Das Schloss wurde in mehreren Etappen errichtet, das in den verschiedenen Baustilen seinen Ausdruck fand. Besonders üppig ist der grosse Giebel mit dem Wappen geschmückt. Der Innenraum hatte zwölf Säle und eine grosse Anzahl an Räumen, die durch Holzschnitzereien, Stuck, Malereien und elegante Kamine reich ausgestattet waren. Im Schlosspark herrschten einheimische Gewächse vor, aber es waren auch Exoten zu finden. Die Schloss- und Parkanlage steht unter dem UNESCO-Schutz.

Mittagessen.

Freizeit.
Abendessen.

 

 

TAG 6.

Frühstück im Hotel.

Abreise nach Dudutki.
Das Privatmuseum Dudutki gegründet im Jahre 1993 auf einer Fläche von 160 ha. Der Besucher kann hier in die Atmosphäre der weissrussischen Provinz des 19.Jh. untertauchen, sich mit der Dorflebensweise vertraut machen, den Sinn von Volksbräuchen und die Geheimnisse von altertümlichen Gewerben nicht nur als Betrachter sondern auch als aktiver Teilnehmer begreifen. Es werden besichtigt: funktionierende Windmühle mit Müllersbewirtung; eine Schnapsbrenerei mit Verkostung des Selbstgebrannten mit Gurke und Honig; eine Töpferei mit dem Töpfer an der Drehscheibe und keramischen Erzeugnissen; eine Schmiede des 19.Jh., wo der Schmied Ihnen für eine kurze Zeit seinen Arbeitsplatz macht; eine Tischlerei; eine Bäckerei, wo Sie hausgemachte Brot, Käseund Butter kosten können; das Museum von wiederhergestellten PKWs Willy's, VW-Käfer, Horch, Hanomag, Tschaika, ZIM, Moskwitsch, Amphibienfahrzeug; ethnographische Galerie mit der Ausstellung von Alltagsgebrauchsgegenständen des 18. bis Anfang des 20.Jh.; der Wasserpark des 19.Jh. auf dem Ptitsch; ein Pferdestall mit Orel-Trabgängern, einem Pony und einem Esel; eine Farm mit Rassetieren

Mittagessen in Dududtki.

Ruckreise nach Minsk.
Freizeit.
Abendessen.

 

 

TAG 7.

Frühstück im Hotel.
Freizeit. 
Transfer zum Flughafen bzw. Bahnhof.